Vorsorge Colonoskopie

Computertomografie des Dickdarms

Was ist eine Computertomografie des Dickdarmes?

Dieses Verfahren ermöglicht eine direkte Betrachtung der Dickdarmschleimhaut. Über ein kurzes Darmrohr wird Luft in den Dickdarm eingebracht. Dies ermöglicht eine gute Darstellung der entfalteten Schleimhaut. Für die optimale Bildgebung ist eine gründliche Vorbereitung des Darms nötig. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der Terminvergabe.

Welche Bedeutung hat die CT-Colonoskopie?

Die virtuelle Colonoskopie empfiehlt sich bei allen Patienten, die eine Untersuchung im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung vornehmen oder unklare Darmbeschwerden abklären lassen möchten. Da viele Patienten Angst vor einer Darmspiegelung haben, stellt die CT-Colonoskopie eine wichtige Alternative als Vorsorgeuntersuchung dar.

Für wen ist das Untersuchungsverfahren geeignet?

In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Studien verfasst, um die diagnostische Bedeutung der CT-Colonoskopie beurteilen zu können. Unter Berücksichtigung der Polypen- bzw. Tumorgröße ergeben sich dabei Großteils vergleichbare Werte zur konventionellen Dickdarmspiegelung.

Welchen Stellenwert hat das Thema aus Sicht der Prävention?

In Österreich erkranken jährlich rund 5.000 Menschen an Dickdarmkrebs (colorectales Karzinom). Obwohl die Krankheit bei rechtzeitiger Diagnose heilbar wäre, sterben allein in Österreich mehr als die Hälfte der Erkrankten an den Folgen eines Kolonkarzinoms.

Rund 90% der Dickdarmkrebserkrankungen entstehen aus gutartigen Dickdarmpolypen. Das wichtigste Instrument im Kampf gegen den Darmkrebs ist daher die Früherkennung dieser Polypen durch eine Dickdarmuntersuchung.

Um einen Verdacht auf Dickdarmkrebs abzuklären, beispielsweise bei positivem Test auf Blut im Stuhl, hat sich die Darmspiegelung (Colonoskopie) bewährt. Hierbei können neben der Diagnostik sofort Gewebeproben entnommen oder bei Bedarf Polypen abgetragen werden. Doch die Akzeptanz der herkömmlichen Darmspiegelung als Vorsorgeuntersuchung ist immer noch zu gering. Hier könnte die CT-Colonoskopie eine wichtige Lücke in der Prävention von Dickdarmkrebs schließen.

So bietet die CT-Colonoskopie die Möglichkeit, gerade solchen Patienten Klarheit über ihren Gesundheitszustand zu verschaffen, die aus Angst oder Unsicherheit vor einer Darmspiegelung diese meiden.

Die Darmspiegelung sollte dann bei auffälligen oder unklaren Befunden zur weiteren Abklärung und Entfernung auffälliger Strukturen durchgeführt werden.

Was können Sie selber tun?

Untersuchungen haben gezeigt, dass eine ballaststoffarme und fettreiche Ernährung das Darmkrebsrisiko erhöht. Weitere Risikofaktoren stellen Übergewicht und das Rauchen dar.

Ein gesundheitsfördernder Lebensstil kann daher das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, reduzieren.

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